St. Vitus in Burgberg

Nach Abbruch der Vorgängerkirche wurde die Kirche 1964 von Architekt Hermann Mayer im Stil einer „Werkhalle Gottes“ neu errichtet.

Die Planungsaufgabe bestand darin, den Innenraum deutlich heller und freundlicher zu gestalten, jedoch den schlichten Charakter des Raumes beizubehalten. Die Altarinsel wurde deutlich vergrößert, ist jetzt barrierefrei zu erreichen und anstelle des Spaltklinkerbodens wurde eine Industriebodenbeschichtung aufgebracht. Zwei vom Eingang durch das Kirchenschiff über die Altarinsel bis zum Kreuz durchgehend verlaufende Linien aus Neusilber erinnern an der Lebensweg vom Eintritt in das Leben bis zum Tod. Die Zahl der Sitzplätze wurde reduziert, Bänke entfernt und die Gänge verbreitert.

Der vorhandene Kreuzweg wurde genau wie auch die zuvor sehr hoch positionierten Figuren der Ausstattung neu geordnet und vor einen Hintergrund in gleicher Formensprache gebracht.
Im hinteren Bereich der Kirche wurden unter der Orgelempore zwei Einbauten vorgenommen. Einer für die neu geschaffene Werktags- und Andachtskapelle, sowie ein Weiterer für barrierefreie Erschließung und WC.

Die Gebäudetechnik wurde mit neuem Lichtkonzept, auf den Raum abgestimmter elektroakustischer Anlage einschließlich Induktionsschleife für Schwerhörige und neuer Heizung komplett erneuert.

Standort
Grafeneckstr. 10, 89537 Burgberg

Bauherr
Kath. Kirchengemeinde Burgberg

Planung & Bauzeit
2013–2017

Baukosten
1.1 Mio €

Leistungsphasen
1–9

© Fotos: Timo Stürmer (Bilder 1–11), Elmar Weber Architektur